Ausstellung
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Berlin |
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20 Jahre Friedliche Revolution Interviews & Videoproduktion Robert-Havemann-Gesellschaft Berlin, 2009
Der 4. November 1989 – ein entscheidendes Datum, das mit einer Protestdemonstration und einer Kundgebung auf dem Berliner Alexanderplatz einen Höhepunkt der Demokratiebewegung in der DDR darstellt. Ein Ereignis unter vielen, das die friedliche Revolution und damit den Zusammenbruch der DDR herbeiführte. Die Robert-Havemann-Gesellschaft würdigt und feiert mit einer Ausstellung unter freiem Himmel auf dem Berliner Alexanderplatz das 20-jährige Jubiläum der Ereignisse von 1989/90.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Bürger, die damals aus dem verordneten Zwangsschlaf erwachten, ihre Angst überwanden und ihre Geschicke selbst in die Hand nahmen. Sie zwangen Staatspolitiker zum Handeln und "machten Geschichte". Ausgehend von wenigen Personen wurden die oppositionellen Aktivitäten schnell zu einer breiten Volksbewegung. Immer mehr Menschen wehrten sich gegen Hoffnungslosigkeit, Verfall und Stillstand in der Gesellschaft, forderten Reisefreiheit und freie Wahlen. Bürgerbewegungen und Parteien gründeten sich. Hunderttausende gingen mutig auf die Straße. Es war das Ende der DDR und der erste Schritt zu Wiedervereinigung.
Dr. Anne Roerkohl interviewte alle Zeitzeugen. Darunter bekannte DDR-Bürgerrechtler wie Marianne Birthler, Rainer Eppelmann, Markus Meckel und Ulrike Poppe.
Von Mai 2009 bis Oktober 2010 dokumentiert die Open-Air-Ausstellung der Robert-Havemann-Gesellschaft diese spannende Zeit. Zwölf „Revolutionsstelen“ laden ein zu Diskussionen: 20 Jahre Friedliche Revolution 1989/90.
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